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Pressemitteilung

Deutscher Gründerpreis 2013 – Finalisten haben mit Leidenschaft Gegründet und machen Mut: Jeder sollte seine Ideen verwirklichen.


Berlin, 22. Mai 2013, deutscher-gruenderpreis

Die Finalisten für den Deutschen Gründerpreis 2013 in den Kategorien StartUp und Aufsteiger stehen fest. Sechs herausragende Unternehmen wurden durch die Jury nominiert, die sich aus Vertretern der Initiatoren stern, Sparkassen, ZDF und Porsche sowie der Förderer der Auszeichnung zusammensetzt. Wer den begehrten Preis gewinnt, erfahren die Kandidaten bei der Preisverleihung am 25. Juni 2013 im ZDF-Zollernhof in Berlin.

Rolf Rohden und Martina Kuhlmann wollen mit ihrem ausgedienten Tonnenleger nicht nur Offshore-Anlagen versorgen, sondern auch Touristen zum Leuchtturm Roter Sand bringen.

Vorausgegangen ist der Entscheidung ein mehrstufiger Auswahlprozess. In der diesjährigen Runde wurden alle infrage kommenden Kandidaten nach einem neuen Bewertungsverfahren geprüft und jedes Unternehmen erhielt ein individuelles Feedback zu seinem Geschäftsmodell.
In der Kategorie StartUp stellt der Preis ein- bis maximal dreijährige Unterneh-men in den Mittelpunkt, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben. Nominiert sind:


EICS Group GmbH Engineering Solutions aus München. Design und Entwicklung von Bauteilen, Projektmanagement und die Produktion von Kleinserien: Vor allem die Automotive-Branche schätzt die umfassenden Dienstleistungen der EICS Group Engineering Solutions. Die hochkarätige Auswahljury des Deutschen Gründerpreises nominierte das Unternehmen für sein „überzeugendes Gesamtkonzept, die attraktiven Arbeitsplätze und die sehr schnelle, aber trotzdem nachhaltige Entwicklung“.

Innoven GmbH aus Bremerhaven. Vom ersten Entwurf bis zum produktionsreifen Prototypen - dieses in der Windenergiebranche und Schifffahrt einmalige Komplettpaket bietet das Bremerhavener Unternehmen. „Das innovative Geschäftsmodell erlaubt eine erhebliche Effizienzsteigerung bei der Entwicklung von technischen Komponenten“, so begründete die Jury die Nominierung. Besonders lobten die Experten die hervorragenden Marktkenntnisse und die Branchenkontakte der erfahrenen Gründer, die am Unternehmertum die kreative Freiheit und Selbstbestimmung schätzen.

Serva Transport Systems GmbH aus Bernau am Chiemsee. Die innovativen Parkroboter von Serva Transport Systems nutzen die Stellflächen von Parkhäusern optimal aus. Dadurch können bis zu 60 Prozent mehr Fahrzeuge auf derselben Fläche untergebracht werden. Das
patentierte System lässt sich flexibel in bestehende Gebäude einbauen und arbeitet sehr zuverlässig und stabil. Für diese „echte Innovation mit einem breiten Anwendungsgebiet“ nominierte die Jury des Deutschen Gründerpreises das Unternehmen.
In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert sind in diesem Jahr:

Averbis GmbH aus Freiburg. Normale Suchmaschinen finden nur die eingetippten Begriffe – die Lösungen von Averbis können viel mehr: Sie erkennen die Bedeutung von Texten. Dadurch findet man mehr und vor allem passgenauere Dokumente zum gesuchten Thema. „Die patentierten Lösungen helfen den Unternehmen und der Wissenschaft. Sie können damit bestehendes Wissen erheblich besser nutzen und vernetzen“, so das Urteil der Auswahljury des Deutschen Gründerpreises. Hinter dieser Leistung stehen mehr als zehn Jahre Forschungserfahrung der beiden Gründer, die sich in einem Projekt an der Uniklinik Freiburg kennengelernt haben. Die Selbstständigkeit erschien beiden „spannender als eine Festanstellung. Wir wollten, dass unsere Forschungsergebnisse auch in der Praxis genutzt werden.“

Fiagon GmbH aus Hennigsdorf. Der neuartige Mikrosensor von Fiagon wird in chirurgische Instrumente eingebaut. Damit kann der Operateur bei heiklen Operationen im Kopfbereich die exakte Position seiner Instrumente genau erkennen. „Das Produkt liefert einen echten Mehrwert, sowohl für den Arzt als auch für den Patienten“, begründete die Jury ihre Nominierung. Die Juroren beurteilten auch die hohe Patentsicherheit der neuen Technologie sehr positiv und bescheinigten Fiagon ausgezeichnete Perspektiven.

Mymuesli GmbH aus Passau. Bei Mymuesli findet jeder Müslifan das Passende: Per Mausklick kann man sich seinen Lieblingsmix aus Flocken, Früchten, Nüssen & Co. zusammenstellen, der Postbote bringt alles ins Haus. Wer lieber shoppen geht, wird in den Müsliläden fündig. „Das Unternehmen hat sich in einer schwierigen, konservativen Branche durchgesetzt und ist sowohl online als auch offline sehr erfolgreich. Das originelle Geschäftsmodell wurde oft kopiert, aber der Erfolg von Mymuesli nie erreicht. Dies zeigt eindrucksvoll, wie professionell das junge Gründungsteam arbeitet“, lobte die Jury des Deutschen Gründerpreises.

Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die rund 300 Experten des Deutschen Gründerpreises. Sie stammen aus renommierten Unternehmen, Kapitalbeteiligungsgesellschaften, Hochschulen, Technologiezentren, Ministerien, Kammern, Gründungsinitiativen und der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Experten verfügen über jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen, ausgezeichnete Kontakte in die Unternehmerszene und sehr gute Branchenkenntnisse.
Die sechs Finalisten erhalten ein individuelles, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Coaching durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden Finalisten. Je nach Bedarf stellen die Paten – namhafte deutsche Unternehmerpersönlichkeiten – Know-how in Bereichen wie Finanzierung, Organisation, Marketing, Vertrieb, Recht oder Personal und natürlich Kontakte zur Verfügung. Die Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.


Über den Deutschen Gründerpreis:
Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann AG, die Gruner + Jahr AG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Ausführliche Porträts und Fotos der nominierten Unternehmen im Internet:
www.deutscher-gruenderpreis.de/Pressemitteilungen
www.deutscher-gruenderpreis.de/bilder

Weitere Informationen:
Deutscher Gründerpreis
Julia Bartelt
Charlottenstraße 47, 10117 Berlin
Tel (030) 2 02 25-51 32
E-Mail julia.bartelt@dsgv.de
www.deutscher-gruenderpreis.de